Urlaubstagebuch Niederlande vom 16.09.04-24.09.04


Donnerstag, 16.09.04
Von Duisburg bis Franeker
477 km, 19 Feuer

Um 9:15 starteten wir vollgepackt mit dem eigenen Wagen gen Niederlande. Da wir im Norden anfangen wollten, fuhren wir die A31 Richtung Emden. Eine herrlich leere Autobahn, die jetzt ganz durchgehend ausgebaut sein soll. Aber in unserem Urlaub hatten wir noch ein kurzes Teilstück, auf dem wir auf die Landstraße ausweichen mussten.
Um 12:00 waren wir an unserem ersten niederländischen Ziel angekommen; Delfzijl an der Ems. Hier ist ein großes Industriegebiet und Alex musste schon beim 1. Feuer das Fahrrad aktivieren. Das Wetter war herrlich. Sonne, wenig Wind und kleine Schäfchenwolken bei ca. 19°. Wir kamen auf unserer Reise durch das niedliche Örtchen Spijk. In der Mitte des Ortes steht eine Kirche, umringt von einem Wassergraben. Drumherum stehen alte Backsteinhäuser. Durch die Felder ging es zum nächsten Feuer. Ich parkte an einem Zwiebelfeld, auf dem die geernteten Zwiebeln zum Trocknen auslagen. Da trieb es einem die Tränen in die Augen!
 Unsere ständige Begleiterin: die Möwe Eemshaven war unser nächstes Ziel, ein menschenleerer Industriehafen, aber leider mit vielen verschlossenen Toren. Auf vielen Schildern im Hafen stand (sinngemäß) "Einfahrt verboten", aber auch das Schild "Auf eigene Gefahr". Alex legte das für sich aus. Also auf eigene Gefahr fahren wir doch rein.
Am Hafen war eine Fernfahrerbude. Dort machten wir Rast mit Kaffee und Frikandell spezial.
Nächstes Ziel war Lauwersoog. Von dort fahren die Fähren zu den vorgelagerten Inseln. Anschließend nahmen wir die Deichstraße Richtung Sexbierum (ein Name, der wohl Männerherzen hochschlagen lässt, denn er vereint alles was ein Mann will ;-))
Das Feuer was weit draußen stand, war leider nicht zu kriegen. Also machten wir uns auf Zimmersuche und fuhren Richtung Franeker. Wir wurden direkt vorm Ortseingang fündig. Alex hat das Zimmer von 68€ auf 50€ runtergehandelt. Es war richtig hübsch, lag zu ebener Erde, mit Terrasse, Kitchenette und schönem Bad. Es gab erst mal unseren traditionellen Nescafe auf der Terrasse. Wir durchstöberten die Mappe mit Stadtplänen und Speisekarten von Lokalen und entschieden uns schon beim Kaffee für einen Chinesen. Den fanden wir dank dem Stadtplan auch recht schnell. Der Ort ist wunderschön, mit Grachten, alten Häusern und schmalen Gassen. Wir hatten Glück, denn es war ein Festival in der Stadt. Wir zogen von Bühne zu Bühne und lünkerten zwischendurch in die hellerleuchteten Wohnzimmer ohne Gardinen.
Um 21:15 waren wir wieder in unserer Pension. Aber an Feierabend war nicht zu denken. Dank der neuen digitalen Kamera mussten wir die Leuchtfeuer alle auf den Laptop überspielen und jedes Bild mit der richtigen LoL-Nr. versehen. Am ersten Abend waren es nur 19 Feuer, aber es sollte in den nächsten Tagen schlimmer kommen.



Freitag, 17.09.04
Von Harlingen bis Egmond
318 km, 51 Feuer

 Zwei niederländische Originale - Windmühlen und Deiche Der Morgen begann mit Sonne. Es war zwar recht kühl, aber Hauptsache kein Regen. Das erste Ziel war der große Hafen von Harlingen. Zum Glück hat Alex alles per Rad abgefeuert. Dann ging es über den großen Deich, der das Ijsselmeer abtrennt. Natürlich waren auch auf diesem Damm Leuchtfeuer. Die ersten gingen noch, denn dort war eine kleine Insel mit Parkplätzen, aber schon bei den nächsten Feuern hatte ich wieder meine Horrorsituation; Seitenstreifen, Warnblinkanlage und Alex ewig weg!
In Den Oever ging die Feuerei weiter. Das Wetter war zwar schön, aber es wehte ein kalter Wind. In Den Helder fanden wir das "große M" und machten eine Burger-Kaffee-Pause. So gestärkt quälten wir uns durch die Hafenbecken.
In Petten hatten wir Glück. Wir suchten 4 Pegel, die draußen im Meer stehen. Da man in Holland bekanntlich nie das Meer sieht, weil immer ein Deich davor ist, hielten wir auf einem Parkplatz um testweise über den Deich zu schauen. Und da standen sie! Schön in Reih΄ und Glied. So was lässt ein Leuchtfeuererherz höher schlagen!
Nun durchquerten wir die halbe Niederlande, um auf der Binnenseite des Ijsselmeers in Enkhuitzen zwei Feuer zu schießen (Binnenfeuer, aber was im Buch steht wird gemacht!). Eine Stunde brauchten wir weil es keine durchgehende Straße gab und wegen des Feierabendverkehrs.
Um 18:00 waren wir wieder an der See in Egmond. Der Pegel dort war abgebaut und das Feuer am Windmast (15 km weit draußen) nicht zu sehen. Also wollten wir ein Quartier suchen. In Egmond ist die Parksituation so katastrophal, dass wir beschlossen woanders zu suchen. In Ijmuiden wurden wir um 19:30 fündig. Zwar kostete das Zimmer im Hotel Royal 60€, aber ich hatte keinen Bock weiter zu suchen. Das Zimmer hatte zwar eher den Charme einer Jugendherberge (kleines Zimmer, getrennte Betten, Minibad), aber gegenüber gab es wenigstens eine Pizzeria. Dort aßen wir lecker und preisgünstig zu Abend. Die Nacht wurde allerdings zum Horrortrip! Unter unserem Zimmer befand sich eine halbe Disco. Von außen sah es zwar wie eine Kneipe mit Billardtisch aus, aber am Freitagabend ging dort die Post ab. Ich schlief sofort ein, aber Alex dachte sich in Rage. Um 1:30 wurde ich wach, weil er umständlich und laut versuchte das Fenster noch "zu-er" zu bekommen um die pöbelnden Gäste vor der Tür nicht zu hören. Alex lief durch das Haus um die chinesischen Besitzer zu finden und ein anderes Zimmer zu bekommen. Aber die waren natürlich nicht da. Alex sah keine andere Möglichkeit als sein Lager im 1,5 x 1,5 qm kleinen Bad aufzuschlagen. Eingequetscht zwischen Klo, Waschbecken und Dusche schlug er sein Matratzenlager auf. Dies reichte bis vor die Zimmereingangstür. Da im Bad ein Sausewind lief und der Boden etwas dicker war, schlief er auch endlich ein.



Samstag, 18.09.04
Ijmuiden bis Vlaardingen
197 km, 29 Feuer

 Das faszinierende Spiel von Licht und Schatten Vollkommen gerädert verließen wir gegen 10:00 das Hotel. Bei Lidl starteten wir einen Großeinkauf und machten uns auf den Weg zum Hafen von Ijmuiden. Dort gab es eine 3er-Schleuse, die man im Zick-Zack-Kurs befahren konnte. Dann fuhren wir über Wijk aan Zee (hier kannten wir uns Dank der gestrigen Zimmersuche ja bestens aus) ins Industriegebiet und zur großen Mole. Hier waren mengenweise Spaziergänger und Surfer. Das Wetter war wechselhaft, mal Sonne, mal Wolken und viel Wind. In Scheveningen kannte ich mich gar nicht mehr aus. Vor Jahren bin ich mal dort gewesen aber nun ist alles zugebaut. Kein schöner Ort mehr. Am Hafen wärmten wir uns mit Kaffee und waren froh, endlich nach Hoek van Holland fahren zu können.
Hier fingen die ersten Feuer des Europoort, Rotterdam an. Samstags wird das große Stauwerk, das den Hafen von Rotterdam vor Hochwasser schützt, geflutet. Das ist wohl so ein Spektakel, dass Tausende von Besuchern dorthin strömten um zuzusehen.
Die Gegend hier ist viel dichter besiedelt als der Norden der Niederlande. Ein Ort geht in den anderen über.
Direkt an der Nieuwe Maas, der "Hauptstraße" der Schiffe, fanden wir ein Hotel. Leider hatte es 4 Sterne und war damit nicht unsere Preisklasse. Schade, denn es lag direkt gegenüber der Chemiehäfen und wir hätten einen tollen Ausblick auf die Leuchtfeuer gehabt. Wir fuhren in die City von Vlaardingen und suchten eine Bleibe. Aber außer Hunderten von Lokalen (darunter auch ein griechisches) war nichts zu finden. Laut dem Reiseführer sollte im Norden der Stadt ein Hotel sein. Wir fanden es und bekamen ein Zimmer zum Wochendtarif von 54€. (Hotel Campanile) Das Hotel lag zwar in Autobahnnähe aber dank der Doppelverglasung war nichts zu hören. Die Einrichtung war nett, mit Wasserkocher, TV und großem Bad. Man kam über einen Balkon ins Zimmer, gut für Raucher.
Nach dem Duschen machten wir uns auf zum Restaurant Delphi (an den Ort bin ich in Griechenland ja noch nie näher als 13km herangekommen). Der Laden war proppenvoll, das Bestellen ging auf Griechisch auch besser als auf Holländisch und das Essen war spitze.
Am Nebentisch schmuste ein in die Jahre gekommenes Pärchen. Wir tippten auf Blind date oder 2. Verabredung. War lustig denen zuzusehen.
Wieder im Hotel überspielten wir die Fotos auf den Laptop und gaben den Fotos die richtigen Namen.



Sonntag,19.09.04
Vlaardingen bis Barendrecht
193 km, 65 Feuer

 Auch das ist der Europoort, Lämmer bei der Arbeit Wir beschlossen, das Zimmer noch eine weitere Nacht zu mieten. Schließlich feuerten wir den Europoort und da entfernt man sich nicht so weit. Erst um 16:00 kam ich dazu, etwas ins Tagebuch zu schreiben, aber im größten Hafen Europas erlebt man auch nicht so viel, außer Stichstraße rein, Stichstraße raus. Hafenbecken links lang, Hafenbecken rechts lang. Zum Glück war Sonntag und der Hafen menschenleer. Durch das weit verzweigte Hafensystem war man zeitweise so weit "draußen", das die Gegend wieder richtig ländlich war. Sogar unsere altbekannten Deiche waren wieder da. Aber die Industrie nahm immer mehr Platz ein. Pernis, zum Beispiel, ist ein kleiner alter Ort, der komplett mit Industrie umbaut ist. Bis 20:00 feuerten wir die alte Maas. Der Heimweg über die Autobahn dauerte nur 15 Minuten. Nach einem schnellen Kaffee fuhren wir zum Chinesen an der Nieuwe Maas, neben dem teuren Hotel. Wir saßen am Fenster in der 1. Etage und hatten viele Leuchtfeuer zu gucken. Als wir um 22:15 ins Hotel kamen, warteten 65 Feuer auf die Übertragung. Um Mitternacht schliefen wir erschöpft ein.



Montag 20.09.04
Koedood bis Spijkenisse
161 km, 64 Feuer

 Leben hinterm Deich mit Kühen Wir haben verpennt! Um 8:30 wachten wir erst auf. Zum Glück hatten wir das Hotelzimmer für einen weiteren Tag gemietet, da brauchten wir nicht packen. Um 9:40 waren wir trotz Tanken und Hinfahrt am 1. Feuer. Das Wetter war nicht so toll, nur 13° und windig, aber Hauptsache es regnet nicht. Um 13:00 fing der Regen doch an. Wir machten Kaffeepause bei Mc Doof und feuerten die Doordtsche Kil weiter. Der Wind wurde zum Sturm und der arme Alex musste dagegen anradeln. Trotzdem hatten wir um 14:45 schon 43 Feuer erledigt.
Es wurde immer stürmischer mit waagerechtem Regen, aber wir hielten bis 19:00 durch. Beim letzten Unterfeuer ist Alex fast weggeflogen. In Spijkenisse machten wir Feierabend und fuhren heim (wieder nur 15 Minuten). Nach Kaffee, Duschen und deutschen Nachrichten fuhren wir los und suchten einen Italiener. Nach 1 Stunde fanden wir endlich einen in einer Fußgängerzone. In der Hotelbar nahmen wir noch einen Absacker und machten uns an die PC-Arbeiten.



Dienstag, 21.09.04
Spijkenisse bis Europoort
249 km 64 Feuer

 Da war wohl jemand zu schnell - ein umgekippter LKW im Europoort Um 9:15 starteten wir in den stürmischen Morgen und hatten um 9:45 bereits 5 Feuer. Mittlerweise waren wir wieder an der alten Maas und feuerten uns Richtung Europoort. Der Sturm drückte das Wasser weit ins Landesinnere. Sogar in Spijkenisse, ca. 30 km vom Meer entfernt, standen die Wiesen unter Wasser. Wir feuerten uns durch Hafenbecken, Kanäle und Flüsse Richtung Meer. Der eigentliche Europoort war gar nicht so schlimm zu feuern wie befürchtet. Irgendwie kam man immer dran. Trotz Sturm kam oft die Sonne raus und es regnete nicht. Mittags gab es wieder Picknick mit Matschbrot.
Gegen 15:00 hatten wir einen toten Punkt. Zum Glück gab es am Fährhafen, wo die Schiffe nach Hull abfuhren, ein nettes Pub mit gutem Kaffee.
Am Ende des Europoort waren wir endlich wieder am offenen Meer. Die Gischt war meterhoch und die Wellen knallten gegen den Strand. Ein Feuer war an einem Kanal. Um dort hin zu kommen, fuhren wir durch ein Tor. Alex radelte den Rest weil der Weg zu schlammig war. Plötzlich klopfte ein junger Mann an meine Autoscheibe. Er erklärte mir, dass er Feierabend habe und jetzt das Tor schließen werde. Mich hat er noch rausgelassen, aber der arme Alex musste das Fahrrad die Böschung hinunter um den Zaun schleppen. Zum Glück fiel er nicht samt Kamera ins Wasser. Um 19:00 hatten wir ein sinnvolles Ende und fuhren heim. Alex knipste noch den umgekippten LKW, der in einer Baustelle auf der Fahrbahn lag und einen Riesenstau verursachte.
Zurück im Hotel tranken wir schnell unseren Kaffee und fuhren wieder ins Delphi. Wir hatten schon ein heimatliches Gefühl in Vlaardingen.



 Unsere Unterkunft in Zirikzee

Mittwoch, 22.09.04
Hellevoetsluis bis Zirikzee
330km, 48 Feuer

 Ein Leuchtturm alter Schule, Westershouwen (B0500) In der Früh räumten wir unser geliebtes Zimmer. Rotterdam war abgefeuert. Wir starteten Richtung Hellevoetsluis um den "Hollandsche Diep" zu feuern. Hier wurde es wieder ländlicher und man sah mehr Rübentrecker als Container-LKWs. Anschließend ging es südlich an der Küste entlang. Es war wieder sehr stürmisch und ab und an kam ein Regenschauer runter. So feuerten wir uns unspektakulär nach Zeeland. In Zierikzee fanden wir das Hotel China Garden, nichts besonderes, aber mit 54€ noch erschwinglich. Zierikzee ist ein sehr schönes Städtchen mit vielen alten Gebäuden. Rund um die Altstadt ist ein großer Wassergraben. Gegessen haben wir im hauseigenen Restaurant. Leider vermieste mir ein Masto-Schub das Essen. Ich ging aufs Zimmer und schlief sofort ein. Alex musste alleine die Bilder beschriften.



Donnerstag, 23.09.04
Zirikzee bis Brouwershaven
222 km, 54 Feuer

Der Sturm war weg, dafür hatte es sich total eingeregnet. Schon um 9:00 am 1. Feuer war Alex bis auf die Unterwäsche nass. Er zog sich auf dem Beifahrersitz um. Ich holte die trockenen Klamotten nach und nach aus dem übervollen Kofferraum und versuchte, die nassen Sachen irgendwo im Auto aufzuhängen. Bei dieser Aktion wurde ich selber schön nass. Ab jetzt war Klimaanlage angesagt um überhaupt noch Sicht zu haben. Ich war an einem Punkt, an dem ich sofort nach Hause wollte.
 Die schöne Seite nach dem Regen, ein doppelter Regenbogen Am nächsten Feuer warteten wir ewig im Auto, hoffend dass der Regen etwas nachließ damit Alex die Zeelandbrücke feuern konnte. Er musste mit dem Rad fahren. Zum Glück war er nicht ganz so nass als ich ihn auf der anderen Seite wieder einsammelte. Die Unterwäsche blieb diesmal trocken. In Bruinisse legten wir um 13:30 eine Kaffeepause ein. Es regnete sowieso gerade.
 Unsere Unterkunft in Scharendijke Mittlerweise war die dritte und letzte Jacke von Alex nass und angeblich war das letzte Paar Schuhe noch nicht durchnässt. Aber ich traute ihm nicht! Er sagte nichts weil er befürchtete, dass ich nach Hause fahren wollte. Aber unseren Humor haben wir nicht verloren. "Warte Schatz, steig doch erst aufs Rad wenn es noch doller regnet." Um 15:00, man glaubte es kaum, hörte es auf zu regnen und man sah sogar blauen Himmel. Wir feuerten kreuz und quer über Zeeland und ab und an kam sogar die Sonne raus. In Scharendijke fanden wir ein Privatzimmer für 33€. Das Zimmer war so groß, dass wir bequem alle Jacken, Hosen und Schuhe zum Trocken aufhängen konnten, aber das Zimmer war kalt weil die Heizung nicht ging. Also hatten wir auch keine trockenen Sachen. Abends haben wir bei einem kleinen Italiener zu Abend gegessen und sind dann in unser kaltes Bett gefallen.



Freitag, 24.09.04
Brouwershaven bis Vlissingen
216 km, 50 Feuer

 In Houdenskerke; das Wasser ist nicht mehr da... Morgens kam die Sonne raus, doch schon am 1. Feuer war Alex wieder pitschenass. Wir wärmten uns in einem Supermarkt auf. Dort gab es kostenlos Kaffee. Und während wir so mit unseren Kaffeebechern durch den Laden schlenderten, kauften wir noch eine Menge unnützes Zeug. Die Kaffeemaschine rentiert sich für den Laden ;-)
Wir feuerten uns bei einem Sonne-Regen-Mix nach Vlissingen. Die industriellen Feuer dort waren schlecht zu bekommen weil der halbe Hafen wegen Bauarbeiten gesperrt war. Das einzig spannende war ein Schwertransporter, der einen Windmühlenmast transportierte und einen riesigen Stau dadurch verursachte.
Beim letzten Feuer von Vlissingen beschlossen wir, nach Hause zu fahren. Es war schon 18:45 als wir uns auf den Rückweg nach Duisburg machten. Um 21:15 hatte uns die Heimat wieder. Endlich konnten wir Jacken und Schuhe gescheit trocknen.
Trotz unserer frühen Abreise haben wir 444 Feuer geschossen und mit Hin- und Rückfahrt 2631km verfahren.
Außerdem behaupten wir die Einzigen zu sein, die wirklich an jedem Leuchtfeuer im großen Rotterdamer Hafen nebst Nebenhäfen waren.


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